Amtsgericht Emmendingen

Branche:
Justiz Baden-Württemberg

Standort:
Amtsgericht Emmendingen

Anzahl der Mitarbeiter:
landesweit ca. 19.600 Beschäftigte der Justiz,
derzeit 125 Beschäftigte beim Amtsgericht Emmendingen inklusive Außenstelle Grundbuchamt (Quelle:

Anzahl der Ausbildungsstellen:
ca. 3.300 Auszubildende

Internetauftritt:
https://www.mit-recht-in-die-zukunft.de/  

Bewerbungsinformationen:

Justizwachtmeister/in:

  • Beginn: Das ganze Jahr hindurch möglich, die Ausbildung dauert mindestens 18 Monate.
  • Der fachtheoretische Teil, der drei Blöcke zu je einem Monat umfasst, findet in Mannheim statt.
  • Wird bei einer Behörde eine Stelle frei, schreibt sie diese direkt aus – Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) können sich dann direkt dort bewerben.

Justizfachangestellte/r:

  • Beginn jährlich zum 1. September
  • Dauer: 2,5 Jahre
  • Ausbildungszentren bei den Amtsgerichten Bruchsal, Ellwangen, Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Mannheim, Offenburg, Pforzheim, Ravensburg, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Waiblingen, Waldshut-Tiengen sowie Landgerichte und Staatsanwaltschaften

Gerichtsvollzieher/in (LL.B.):

  • 1. Jahr: Studium an der Hochschule (Studienphase I)
  • 2. Jahr: Praktische Ausbildung (Studienphase II)
  • 3. Jahr: Studium an der Hochschule (Studienphase III)
  • Studienort: Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen

Gehobener Dienst:

  • Beginn jährlich zum 1. September
  • 1. Jahr: Studium an der Hochschule (Studium I)
  • 2. Jahr: Praktische Ausbildung (Studienpraxis)
  • 3. Jahr: Studium an der Hochschule (Studium II)
  • Studienort: Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen

Richter/in und Staatsanwält/in:

  • Beginn: feste Einstellungszeitpunkte gibt es nicht.
  • Die Neueinstellung in den richterlichen und den staatsanwaltlichen Dienst erfolgt grundsätzlich als Richterin oder Richter auf Probe.
    Im Justizvollzug erfolgt die Einstellung in der Regel als Regierungsrätin bzw. Regierungsrat im Beamtenverhältnis auf Probe.

Unsere Ausbildungsberufe:

  • Justizwachtmeister/in:
    Schulische Voraussetzungen:
    mindestens ein Hauptschulabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung)

Als Vollzugsdienstkräfte der Landesjustiz sind sie befugt, in Ausübung hoheitsrechtlicher Aufgaben im Rahmen der bestehenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften unmittelbaren Zwang auszuüben.

Zu ihren vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgaben gehören die Gewährleistung der Sicherheit bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften ebenso wie die Übernahme des Sitzungs- und Ordnungsdienstes.

So sind sie beispielsweise für die Durchführung von Einlasskontrollen und die Vorführung der Gefangenen zu Sitzungsterminen und deren Bewachung zuständig. Außerdem erteilen Sie vor Ort Auskünfte an ratsuchende Bürger.

Justizfachangestellte sind bei Gerichten und Staatsanwaltschaften für einen reibungslosen Bürobetrieb verantwortlich. Ohne sie wäre eine funktionierende Justiz undenkbar.

Wenn Sie sich für diesen Beruf entscheiden, erwartet Sie eine spannende Ausbildung bei Gerichten und Staatsanwaltschaften, begleitet von theoretischem Unterricht in einer Berufsschule.

Bereits nach zweieinhalb Jahren Ausbildung und bestandener Prüfung stehen Ihnen im Team mit netten Kollegen viele Möglichkeiten in unterschiedlichen Aufgabenbereichen offen.

Unsere Studiengänge:

Mit der Verantwortlichkeit für einen eigenen Bezirk entscheidet jede Gerichtsvollzieherin und jeder Gerichtsvollzieher selbständig über die Abwicklung der Gläubigeraufträge. Abwechslung und Vielseitigkeit ergeben sich aus dem Mix von Büro- und Außendiensttätigkeiten.

Dabei bringt der tägliche Umgang mit unterschiedlichen Menschen und Situationen immer wieder neue Herausforderungen mit sich.

Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher sind verbeamtet und gehören jeweils einem Amtsgericht an. Dennoch organisieren sie ihren Geschäftsbetrieb völlig eigenständig. Eine Besonderheit ist dabei, dass sie ein eigenes Büro führen und dafür nach Bedarf in eigener Verantwortung zusätzliche Bürokräfte einstellen können.

Rechtspflegerinnen/Rechtspfleger sind hauptsächlich bei Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig – aber nicht nur. Zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten bieten sich zum Beispiel in Ministerien, im Justizvollzug und beim Bundesamt für Justiz. Auch in der privaten Wirtschaft sind Rechtspfleger sehr gesucht, unter anderem bei Banken, Versicherungen und Rechtsanwaltskanzleien.

Der Berufsalltag von Rechtspflegern ist geprägt von selbständigen und eigenverantwortlichen Entscheidungen in vielen rechtlichen Angelegenheiten.

Denn Rechtspfleger sind bei ihren Entscheidungen nicht an Weisungen von Vorgesetzten, sondern nur an Recht und Gesetz gebunden. Sie entscheiden wie ein Richter unabhängig und eigenverantwortlich. Diese Weisungsfreiheit macht den Beruf besonders attraktiv und gleichzeitig besonders verantwortungsvoll.

Ansprechpartner:
Bei speziellen Fragen zum Beruf sowie bei Fragen zu Ihrer Bewerbung finden Sie hier die für Sie zuständigen Ansprechpartner.